Jeder hat seine Jahreszeit, die er besonders mag.
Die einen lieben den Sommer, die anderen bevorzugen den Winter. Meine Frau und ich schätzen die Zwischenzeiten Frühling und Herbst. Es ist nicht zu heiss und auch nicht zu kalt. Im Frühling spriesst und blüht die Natur. Im Herbst verlieren die Bäume ihre farbigen Blätter. So geniessen wir unsere Waldspaziergänge, die uns durch diese Farbenpracht führen.
Warum aber verlieren die Bäume im Herbst ihre Blätter? Weil sie im Winter über ihre Blätter zu viel Wasser verdunsten bzw. verlieren würden, welches sie wegen des gefrorenen Bodens nicht ausgleichen könnten. Mit anderen Worten: Die Bäume würden im Winter austrocknen und absterben. Sie wissen also um ihre Wasserreserven, um ihren Kräftehaushalt und reagieren frühzeitig.
Wir Menschen haben viel mit den Bäumen gemeinsam. Das beginnt beim Äusseren: Die Haarpracht als Baumkrone, die Arme als Äste, Oberkörper und Beine als Stamm und die Füsse als Wurzeln. Im Alter erinnert die faltige Haut sogar an die Baumrinde. Beide atmen mit O2 und CO2 dasselbe – einfach umgekehrt. Beide streuen Samen und tragen Früchte. Und beide müssen ihre Wasserreserven, ihren Kräftehaushalt im Blick behalten.
Wenn es Herbst wird und die Tage länger und dunkler werden, müssen wir zu unserer Seele Sorge tragen. Wo findet mein Innerstes frisches Wasser? Wo gibt es neues Leben und neue Kraft? Die Bibel weist auf Gottes Wort: Wer sich über die Worte der Bibel freut und sich beständig mit ihr beschäftigt, «der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.» (Ps 1,3)
In der Bibel finden wir eine nie versiegende Quelle des Lebens und der Kraft. Worte, die uns auch durch den Winter tragen können. Worte, die uns im Wald wohltun würden. Wie wäre es also mit einem Spaziergang für die Seele? Wie wäre es, waldeingangs einen Psalm zu lesen und diesen unterwegs zu bedenken? Als Baum unter Bäumen, die sich nachhaltig um ihr Leben kümmern, wären Sie damit in bester Gesellschaft.
PFARRER PHILIPPE OTTI
Warum aber verlieren die Bäume im Herbst ihre Blätter? Weil sie im Winter über ihre Blätter zu viel Wasser verdunsten bzw. verlieren würden, welches sie wegen des gefrorenen Bodens nicht ausgleichen könnten. Mit anderen Worten: Die Bäume würden im Winter austrocknen und absterben. Sie wissen also um ihre Wasserreserven, um ihren Kräftehaushalt und reagieren frühzeitig.
Wir Menschen haben viel mit den Bäumen gemeinsam. Das beginnt beim Äusseren: Die Haarpracht als Baumkrone, die Arme als Äste, Oberkörper und Beine als Stamm und die Füsse als Wurzeln. Im Alter erinnert die faltige Haut sogar an die Baumrinde. Beide atmen mit O2 und CO2 dasselbe – einfach umgekehrt. Beide streuen Samen und tragen Früchte. Und beide müssen ihre Wasserreserven, ihren Kräftehaushalt im Blick behalten.
Wenn es Herbst wird und die Tage länger und dunkler werden, müssen wir zu unserer Seele Sorge tragen. Wo findet mein Innerstes frisches Wasser? Wo gibt es neues Leben und neue Kraft? Die Bibel weist auf Gottes Wort: Wer sich über die Worte der Bibel freut und sich beständig mit ihr beschäftigt, «der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.» (Ps 1,3)
In der Bibel finden wir eine nie versiegende Quelle des Lebens und der Kraft. Worte, die uns auch durch den Winter tragen können. Worte, die uns im Wald wohltun würden. Wie wäre es also mit einem Spaziergang für die Seele? Wie wäre es, waldeingangs einen Psalm zu lesen und diesen unterwegs zu bedenken? Als Baum unter Bäumen, die sich nachhaltig um ihr Leben kümmern, wären Sie damit in bester Gesellschaft.
PFARRER PHILIPPE OTTI
