Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Hebräer 11,1
Liebe Gemeindeglieder
Unten grau – oben blau. Meine Eltern hatten eine Ferienwohnung in Graubünden. Wenn sie in den Herbst- oder Wintermonaten dort in den Ferien waren und ich mit ihnen telefonierte, kam es häufig vor, dass wir über das Wetter sprachen. Ich selber sass in diesen besagten Monaten häufig unter einer dicken, grauen Nebeldecke. Meine Eltern hingegen erzählten mir von strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel.
Oft konnte ich das gar nicht glauben. Und doch weiss ich eigentlich, dass die Sonne immer scheint, auch wenn ich sie nicht sehen kann.
So ähnlich ist es auch mit dem Glauben an Gott. Wenn Sie mich fragen würden, ob ich Gott mit meinen Augen schon einmal gesehen habe, müsste ich mit Nein antworten. Woher weiss ich also, dass es Gott wirklich gibt? Meine Augen haben Gott nicht gesehen, aber mein Herz kennt ihn und weiss, dass es ihn gibt. Mit dem Herzen kann ich Gott sehen!
Glauben heisst vertrauen. Dieser Grundsatz steht ganz am Anfang der Beziehung zu Gott. Alles, was wir mit Gott erleben, erschliesst sich uns erst, wenn wir ihm vertrauen und wissen: Gott meint es gut mit mir. Er hat ein bedingungsloses Ja zu mir. Gott zu vertrauen bedeutet, darauf zu vertrauen, dass er auch aus meinen Misserfolgen, meinen Zweifeln an mir selbst etwas Gutes entstehen lassen kann, dass er sich meiner annimmt und mein Leben verändert.
Gott ist verstandesmässig nicht beweisbar, aber er ist erleb- und erfahrbar. Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir Gott in unserem Alltag immer mehr mit dem Herzen sehen können.
Ihr Pfarrer Adrian Müller
Unten grau – oben blau. Meine Eltern hatten eine Ferienwohnung in Graubünden. Wenn sie in den Herbst- oder Wintermonaten dort in den Ferien waren und ich mit ihnen telefonierte, kam es häufig vor, dass wir über das Wetter sprachen. Ich selber sass in diesen besagten Monaten häufig unter einer dicken, grauen Nebeldecke. Meine Eltern hingegen erzählten mir von strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel.
Oft konnte ich das gar nicht glauben. Und doch weiss ich eigentlich, dass die Sonne immer scheint, auch wenn ich sie nicht sehen kann.
So ähnlich ist es auch mit dem Glauben an Gott. Wenn Sie mich fragen würden, ob ich Gott mit meinen Augen schon einmal gesehen habe, müsste ich mit Nein antworten. Woher weiss ich also, dass es Gott wirklich gibt? Meine Augen haben Gott nicht gesehen, aber mein Herz kennt ihn und weiss, dass es ihn gibt. Mit dem Herzen kann ich Gott sehen!
Glauben heisst vertrauen. Dieser Grundsatz steht ganz am Anfang der Beziehung zu Gott. Alles, was wir mit Gott erleben, erschliesst sich uns erst, wenn wir ihm vertrauen und wissen: Gott meint es gut mit mir. Er hat ein bedingungsloses Ja zu mir. Gott zu vertrauen bedeutet, darauf zu vertrauen, dass er auch aus meinen Misserfolgen, meinen Zweifeln an mir selbst etwas Gutes entstehen lassen kann, dass er sich meiner annimmt und mein Leben verändert.
Gott ist verstandesmässig nicht beweisbar, aber er ist erleb- und erfahrbar. Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir Gott in unserem Alltag immer mehr mit dem Herzen sehen können.
Ihr Pfarrer Adrian Müller
