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Warum Windeln und Weihnachten zusammengehören

Krippe Luzern (Foto: Erich Wegmann)
«Ist die Windel voll?» – So oder ähnlich klingt im Moment eine alltägliche Frage bei mir zu Hause. Mein Name ist Gabriel Schmid und ich wohne mit meiner Frau und unserem viermonatigen Sohn in Biel. Ich freue mich, noch bis Ende des Jahres eine Pfarrstellvertretung in der Kirchgemeinde Gottstatt zu übernehmen.
«Ist die Windel voll?» So oder ähnlich hat es sich wohl auch nach der Geburt von Jesus angehört. Im Lukasevangelium lesen wir: «Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, denn in der Herberge war kein Platz für sie.» Gott wird Mensch... und braucht eine Windel! Gott kommt in die Welt... und es scheint, als gäbe es keinen Platz für ihn!

Die frohe Botschaft von Gottes Kommen hat also auch eine herausfordernde Seite: Wollen wir Gott willkommen heissen und ihm Raum schaffen? Gott will mit uns sein. Doch er kommt ganz unaufdringlich und macht sich ganz verletzlich. Ob und wie wir ihn willkommen heissen ist also letztlich die Frage, wie wir auf diese Verletzlichkeit Gottes antworten, die wir in dem heranwachsenden Kind aus der Krippe sehen: «Komm und folge mir nach!»

Pfr. Gabriel Schmid

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