Das Kloster Gottstatt
Geschichte des Klosters Gottstatt
Ehemals Prämonstratenserkloster, anlässlich der Reformation 1528
aufgehoben und in eine bernische Landvogtei umgewandelt.
Frühgotische Kirche um 1300, heute ohne Querschiff und Chorapsis,
renoviert 1905, 1955, 1966 und 1971: vier Joche, an den Schluss-Steinen
der Kreuzrippengewölbe Rosetten und Stifterwappen der Grafen von Nidau,
Kanzel von 1598, barocke Grabtafeln von Landvögten; der jüngere Turm mit
Käsbissendach laut Inschrift 1605 erhöht.
Im
Süden schliesst sich die Hufeisenanlage der Klostergebäulichkeiten an:
malerischer Hof mit Treppentürmchen, Brunnen und grosser Laterne.
In
der Mitte des Ostflügels befindet sich der sehenswerte Kapitelsaal aus
der Zeit um 1500: Netzgewölbe über achtseitiger Mittelsäule, Wappen der
Stifter sowie des Abtes Konrad Meyer; an der Nordwand Wandmalereireste
einer Kreuzigungsgruppe.
Östlich des Klosters bemerkenswerter Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera
L.) unter Naturdenkmalschutz.
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